Portland-Rose

Die Herkunft der Portland-Rosen, auch Rosa portlandia, war lange Zeit unklar. Heute hat anhand von DNS-Analysen geklärt, dass sie aus einer Kreuzung zwischen einer Gallicarose und der Herbst-Damaszenerrose entstanden ist. Neu war bei der Einführung der Portland-Rosen ihre Eigenschaft, bis in den Herbst laufend nachzublühen.

Die erste Portland-Rose war ‚Duchess of Portland‘, gewidmet Margaret Cavendish Bentinck, die sie angeblich bei einer Italien-Reise in Paestum entdeckt und nach England gebracht haben soll.

Im 19. Jahrhundert waren die Portland-Rosen sehr beliebt, bis sie von den Bourbon-Rosen und Remontant-Rosen abgelöst wurden.

1884 wurden in Kew Gardens 84 Sorten kultiviert. Heute sind noch etwa ein Dutzend Sorten erhalten. Sammler alter Rosen schätzen die Eigenschaften der Portland-Rosen noch heute: kompakter Wuchs bis etwa 1 m Höhe, sehr frosthart, wunderbarer Duft, andauernde Blüte bis in den Herbst in rosa und roten Farbtönen, auch als Stämmchen für kleine Gärten geeignet.

Die Blüten sitzen immer etwas versteckt zu mehreren, auf festen, kurzen Stielen dicht über dem letzten Laubblatt. Sie sind wenig krankheitsanfällig. Portlandrosen eignen sich gut für moderne Gärten und werden für Anfänger empfohlen.